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Der Bitcoin wurde 2009 durch ein Pseudonym namens Satoshi Nakamoto erschaffen und ist die erste Kryptowährung. Sie basiert auf einer dezentralen Datenbank der Blockchain. Anders als beim klassischen Bankensystem werden die Transaktionen von Person zu Person (Peer-to-Peer) abgewickelt. Diese Transaktionen werden auf der Blockchain gespeichert und von Minern ausgeführt. Bitcoin fungiert als Zahlungssystem, Geldeinheit und Wertspeicher. Um Transaktionen weltweit abwickeln zu können, ist lediglich eine Internetverbindung nötig. Im Protokoll des Bitcoins ist alle vier Jahre eine Verringerung der Ausschüttungsrate vorgesehen. Diese Verringerung wird als Halving bezeichnet. Das ist einer der Gründe, warum Bitcoin auch als digitales Gold betrachtet wird.

Wie funktioniert Bitcoin – Erklärung für Anfänger

Bitcoin basiert auf einer dezentralen Datenbank namens Blockchain. Das Ziel von Bitcoin ist es, anders als beim klassischen Bankensystem, Transaktionen von Person zu Person dezentral über das Bitcoin-Netzwerk zu versenden. Voraussetzung für die Nutzung von Bitcoin ist eine Bitcoin-Wallet mit einer zugehörigen Bitcoin-Adresse. In der Blockchain, die auch als digitales Kassenbuch bezeichnet wird, werden die Transaktionen dezentral abgespeichert. Die Blockchain wird von den sogenannten Minern betrieben. Sie sind für das Versenden der Transaktionen und für die Absicherung der Blockchain zuständig.   Bitcoins können als dezentraler Wertspeicher auf einer Bitcoin-Wallet gesichert werden. Im entferntesten Sinne ist Bitcoin als Wertspeicher mit der Aufbewahrung von Gold im eigenen Tresor vergleichbar. Somit fungiert Bitcoin als Zahlungssystem, Geldeinheit, Wertspeicher und wird auch als digitales Gold bezeichnet.

Was bedeutet das Bitcoin-Halving?

Mit dem 2008 veröffentlichten Whitepaper hat Satoshi Nakamoto die Technologie sowie die Idee von Bitcoin beschrieben. Als großes Problem der zentralisierten staatlichen Währungen sieht er die Inflation. Daher limitiert er die Anzahl an Bitcoins auf 21 Millionen Stück. Diese 21 Millionen Bitcoins werden über ca. 150 Jahre an die Miner des Bitcoin-Netzwerks für das Betreiben der Blockchain vergeben. Das Fortschreiten der Blockchain wird anhand einer Blocknummer beschrieben. Ein Block hat eine Blockzeit von ungefähr 10 Minuten. Das bedeutet, alle 10 Minuten wird die Bitcoinanzahl ausgeschüttet. Die Bitcoinanzahl wurde von Satoshi festgelegt und ist nicht veränderbar.

Kann Bitcoin gehackt werden?

Ein Hackerangriff auf Bitcoin ist nicht ohne weiteres möglich. Es ist sehr schwierig, ein solch großes, dezentrales, weltweit verteiltes Netzwerk anzugreifen. Für einen gezielten Angriff auf die Bitcoin-Blockchain wären 51 % der Rechenleistung des gesamten Bitcoin-Netzwerkes notwendig, um Veränderungen in der Blockchain vorzunehmen. Dies wird umgangssprachlich auch als 51 %-Attacke definiert. Das bedeutet einen hohen Energieaufwand verbunden mit der Investition in Mining-Equipment. Die Miner sorgen für eine starke Überwachung der Blockchain. So muss jeder Miner die Gültigkeit des Blocks überprüfen und einer Verifizierung zustimmen. Das Wichtigste ist, sein eigenes Sicherheitsmanagement zu planen und strukturieren, denn die Wahrscheinlichkeit für einen Hackerangriff auf ein Wallet oder eine Börse ist um ein Vielfaches höher.

Wo und wie kann in Bitcoin investiert werden?

Der beste Weg, Geld in Kryptowährungen zu investieren, ist in sein eigenes Wissen zu investieren. Nur der Kauf und die eigene Aufbewahrung von physischem Bitcoin bringt den wahren Wert von Bitcoin. Bitcoins können in kleine Anteile aufgeteilt werden. Dementsprechend können auch Anteile gekauft und versendet werden. Im Zusammenhang mit dem Erwerb von Bitcoin ist es wichtig, diese Bitcoins auf einer eigenen Wallet abzusichern.

Wie errechnet sich der Bitcoin-Kurs?

Der Kurs der Kryptowährung entsteht durch Angebot und Nachfrage an den Kryptobörsen . Das bedeutet, dass bei steigender Nachfrage die Preise für einen Bitcoin steigen und bei sinkender Nachfrage wieder fallen. So entsteht ein Gleichgewichtspreis, zu welchem gekauft und verkauft wird.

H3 Wie ergeben sich Kursschwankungen?

Neben globalen politischen Ereignissen haben auch Großinvestitionen in den Bitcoin oder Entscheidungen von Einzelstaaten Einfluss auf den Bitcoin-Kurs.  

H2 Wo wird Bitcoin als Zahlungsmittel akzeptiert?

Bitcoins können mittlerweile überall auf der Welt zu jeder Zeit als Zahlungsmittel genutzt werden. Es gibt zwei Wege, wie Bitcoin zum Bezahlen genutzt werden kann. Zum einen kann eine Bitcoin-Wallet mit einer Kreditkarte verknüpft werden. Der Kreditkartenanbieter übernimmt in diesem Fall den Umtausch von Bitcoin in eine Fiatwährung. Die Kerditkarte selbst kann an vielen Zahlstellen genutzt werden. Zum anderen gibt es die Methode Bitcoin über das Bitcoin-Netzwerk zu transferieren. Das bedeutet, dass zur Bezahlung auch Bitcoin-Wallets genutzt werden müssen. Dementsprechend wird Bitcoin von einer Person zur anderen Person versendet. Kryptobörsen

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