Digitaler Euro – Wie kann ich mich schützen? 

Digitaler Euro - Wie kann ich mich schützen? Hilfreiche Tipps um sich vor dem digitalen Euro zu schützen

Im November 2025 sollen die Pläne für den digitale Euro von der Europäischen Zentralbank konkretisiert werden. Ein paar wenige Rahmenbedingungen für den digitalen Euro sind schon bekannt. Allerdings fehlen uns noch viele Informationen zur technischen Infrastruktur und zum Datenschutz. In diesem Artikel wollen wir über den digitalen Euro aufklären und welche Risiken oder auch Chancen damit in Verbindung stehen. Viele Menschen fürchten sich vor der Überwachung und haben Angst zum gläsernen Kunden ihrer Bank zu werden. Immer mehr Menschen fragen sich: digitaler Euro – wie kann ich mich schützen? Wir klären darüber auf, was auf uns zukommt und wie wir uns vor möglicher Überwachung und Zensur schützen können.

Digitaler Euro – Was ist das und wie funktioniert der digitale Euro?

Der digitale Euro ist ein elektronisches Zahlungsmittel und soll überall im Euroraum zur Verfügung stehen. Der digitale Euro wird ein typisches Zentralbanken Geld darstellen, welches auch als CBDC (Central Bank Digital Currencies) bezeichnet wird. Laut Europäischer Zentralbank soll der digitale Euro ein elektronisches Gegenstück und auch die Ergänzung zum Bargeld darstellen. Abgekürzt wird die neue Währung mit D€ für digitaler Euro. Für die Benutzung des digitalen Euros wird eine digitale Geldbörse zur Verfügung gestellt. Umgangssprachlich wird diese digitale Geldbörse auch Wallet genannt. Wie es die Europäische Zentralbank beschreibt, ist eine Wallet bei der Bank oder einem öffentlichen Intermediär einzurichten, sodass eine Installation ausreicht, um den Zugriff auf die Euro Wallet zu haben. Anschließend sollen elektronische Alltagszahlungen in sämtlichen Einzelhandelsgeschäften und mit Privatpersonen möglich sein. Die Zahlungen können online und auch offline durchgeführt werden. 

Wer kann meine Zahlungen im digitalen Euro nachverfolgen? 

Wer die Zahlungen einsehen kann, ist noch nicht genau von der Europäischen Zentralbank definiert. Von der Europäischen Zentralbank wird erwähnt, dass Banken den Zugriff auf personenbezogene Daten haben, um die Einhaltung des Unionsrechts durchzusetzen. Das bedeutet, Banken können alle Transaktionen einsehen und können dadurch als Überwachungsinstrument der Europäischen Zentralbank agieren. Es ist zum aktuellen Zeitpunkt noch unbekannt welche Technologie in den Einsatz kommen soll. Daher ist es aktuell schwer, detaillierte Aussagen zur Technologie und zum Datenschutz zu treffen.

Was wir aus bisherigen elektronischen Währungen kennen, die auf der Blockchain Technologie basieren, ist dass die Software immer Open Source ist. Das heißt jeder der das System Nutzen möchte, kann öffentlich einsehen, wie der programmierte Code funktioniert. In der Bitcoin Blockchain sind die Versender und Empfänger pseudonymisiert. Das bedeutet, dass jeder die Möglichkeit besitzt, mehrere Wallets und Blockchain-Adressen zu benutzen, um so seinen Datenschutz individuell anzupassen. Zusätzlich ist durch die dezentralen Eigenschaften von Bitcoin gewährleistet, dass keine Obergrenze für das Guthaben oder die Zahlungen bestehen und es keine Möglichkeiten gibt das Guthaben zu beschlagnahmen oder zu sperren.

Welche Risiken birgt das digitale Zentralbankengeld?

Die größten Risiken sind im Folgenden zusammengefasst, die ebenfalls im Working Paper on Central Bank Digital Currency aufgeführt sind.

  • Vulnerable Gruppen könnten man vom Finanzsystem ausschließen
  • Das Finanzsystem lässt sich leicht an den Alltag der Bürger knüpfen, in einer Art Punktesystem wie in China
  • Finanzinstitute könnten durch die bislang unbekannten Finanzdaten ihrer Kunden, andere Kriterien für eine Kreditwürdigkeit aussprechen 
  • Finanzdaten lassen sich mit dem Gesundheitssystem verknüpfen und wirken sich auf den Gesundheitsbeitrag aus
  • Hacker können auf einem zentralen Speicher die personalisierten Finanzdaten entwenden 
  • Banken können Finanzdaten kommerziell nutzen

Die größte Gefahr liegt darin, unsere Freiheit zu verlieren und uns durch den digitalen Euro überwachen zu lassen. Wenn letztlich nur noch die Möglichkeit besteht, eine digitale Zahlung durchzuführen, dann hinterlassen wir alle digitale Spuren. Der Bürger hinterlässt ungeahnte Mengen an Datensätzen zu Konsumverhalten, Gesundheit, Investitionen, Dienstleistungen und vielem mehr. Es ist bislang nicht möglich Finanzdaten in diesem Ausmaß zu erheben. Das beste Beispiel, wie CBDCs die Freiheit einer Bevölkerung einschränken kann, sieht man in China. In China sind Zahlungen mit einem Social Credit Score verbunden. Wie es der bitcoinblog berichtet, kommt es in seltenen Fällen zum Auschluss von Menschen aus dem Bezahlungs-System. Eine ähnliche Entwicklung in Europa kann langfristig die finanzielle Souveränität der Bürger gefährden.

Digitaler Euro – die größten Chancen

Die größte Chance des digitalen Euros liegt darin, dass sich Menschen und Unternehmen im Alltag mehr mit der Digitalisierung beschäftigen. Die Einführung des digitalen Euros sollte die Digitalisierung in einem sehr hohen Maß beschleunigen und somit kann es zur Steigerung der Effizienz in unserem Alltag und in Unternehmen kommen. Digitale und Effiziente Lösungen wie die Blockchain Technologie sind in diesem Umfeld immer wichtiger. Es ist davon auszugehen, dass sich der digitale Euro positiv auf Kryptowährungen auswirkt. Menschen beschäftigen sich mehr mit digitalen Werten und so kann sich das Verständnis zu digitalen Werten entwickeln.

Digitaler Euro – Wie kann ich mich schützen?

Durch Diversifikation in mehrere Währungen weltweit kann man sich am besten vor einer möglichen Einschränkung im europäischen Zahlungssystem schützen. Bitcoin ist als dezentrales Zahlungsmittel ein gutes Beispiel für zensurresistentes weltweites Zahlungsmittel. Eine Zahlung kann man mit Bitcoin von Person zu Person tätigen, ohne dabei einen Dienstleister wie eine Bank oder Paypal zu benötigen. Dabei werden Zahlungen/Transaktionen und Werte anonymisiert auf der Blockchain gespeichert. Bitcoins sind dabei nie zentral auf einer Hardware gesichert, sondern weltweit dezentral auf vielen Computern. Die Zugänge zu deinen Bitcoins sind verschlüsselt und es ist nicht möglich sie ohne Passwörter zu entwenden.

Außer Bitcoin gibt es noch weitere dezentrale Zahlungsmittel, die man zur Diversifikation und aus Sicherheitsgründen nutzen kann. Mitunter ist es möglich den digitalen US-Dollar (USDC) auf einer Blockchain zu verwalten und als Zahlungsmittel zu nutzen. In der Welt der Kryptowährungen besteht eine völlige Technologie Offenheit. Als Nutzer kann man sich aussuchen, welches Wallet und welche Währungen für einen selbst infrage kommen. Konkret können wir die Frage: Digitaler Euro – Wie kann ich mich schützen? einfach beantworten. Die Antwort sind Kryptowährungen.

Fazit – digitaler Euro – wie kann ich mich schützen?

Der digitale Euro bringt Chancen und Risiken mit sich. Er könnte die Digitalisierung vorantreiben und Zahlungen effizienter gestalten. Gleichzeitig birgt er erhebliche Datenschutz- und Freiheitsrisiken, insbesondere wenn er zentral gesteuert wird und Bürger keine Alternativen mehr haben.

Um sich vor möglicher Überwachung und Einschränkungen zu schützen, sollten Nutzer ihre Zahlungsmethoden diversifizieren und sich mit dezentralen Alternativen wie Bitcoin oder anderen Kryptowährungen auseinandersetzen. Ob die EZB den digitalen Euro tatsächlich als freies Zahlungsmittel oder als Kontrollinstrument nutzen möchte, hängt von der konkreten Umsetzung durch die EZB ab. Eine informierte und kritische Auseinandersetzung mit dem Thema ist daher essenziell, um die eigenen finanziellen Freiheiten zu wahren.

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